Eine zunächst überschaubare Revolte in Tunesien Ende 2010 weitete sich bald zu einem Flächenbrand in der gesamten arabischen Welt aus und erschüttert seither die gesamte Machtkonfiguration in der Region. Ein revolutionärer Prozess begann. Doch die herrschenden Eliten reorganisieren sich. In Ägypten wird die Repression laufend härter und in Syrien droht ein Bürgerkrieg. Welche Rolle spielten die Schuldenkrise und der IWF, die Politik der USA und der EU beim Ausbruch des Volkszorns? Welche Rolle spielen die Golfstaaten, vor allem Katar, und Saudi-Arabien? Wie kam es zum Aufstieg der Muslimbrüder zu führenden politischen Kraft? Adam Hanieh analysiert die demokratischen Bewegungen in den arabischen Ländern und erörtert ihre Chancen den revolutionären Prozess weiterzutreiben.
Mittwoch, 28. März 2012, 19:00 - 22:00 Uhr, EineWeltHaus, Großer Saal E01, Schwanthalerstr. 80, München
Donnerstag, 29. März, 16:15 - 18:00 Uhr im Hörsaal 436, 3. Stock in der Naturwissenschaftlichen Fakultät, Hellbrunnerstraße 34, Salzburg
Donnerstag, 29. März, 20.00 - 22.00 Uhr, Afro Asiatisches Institut Salzburg Wr. Philharmonikergasse 2, Salzburg