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Ungleichheit und Krise in Europa

Michael Dauderstädt (2015): Ungleichheit und Krise in Europa. Emanzipation 5 (1), S. 15-34 [pdf]

Die Einkommensungleichheit in Europa hat in den letzten Jahren innerhalb vieler Mitgliedstaaten sowohl zwischen den Haushalten als auch zwischen den Regionen zugenommen. Allerdings hat das starke Wachstum der ärmeren Mitgliedstaaten seit etwa 1995 die Einkommensunterschiede zwischen den Staaten verringert. In der Krise hat sich dieser Konvergenzprozess deutlich abgeschwächt. Die Ungleichheit ist eine wichtige Krisenursache. Arme Haushalte und Staaten verschuldeten sich, während reiche Haushalte und exportstarke Länder Vermögen aufbauten, deren Gegenwert diese Schulden waren. Bei hohem Wachstum war dieses Ungleichgewicht noch relativ stabil. Im Zuge der Finanzkrise brachen aber sowohl das Wachstum als auch das Vertrauen der Finanzakteure zusammen. Eine Lösung der Krise erfordert eine Rückkehr zum Wachstum, das sich vor allem aus einer steigenden Nachfrage seitens der Gläubiger entwickeln muss.

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